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Reduzierung von Picture Framing im Bogenoffsetdruck durch gezielte Wahl der Material- und Anwendungsparameter


Forschungsbericht

32.169

Autor

Gemeinhardt, A.; Wordel, H.

Publikationsjahr

2018

Abstrakt

Die in der Druckfarbe emulgierte Feuchtmittelmenge sowie die Verteilung des insgesamt vorhandenen Feuchtmittels zwischen Druckfarbe und Druckplatte wird hauptsächlich durch die Druckfarbe und den Walzensatz beeinflusst. Bei den Druckfarben besitzen die rheologischen Eigenschaften den größten Einfluss. Je größer der Tack oder die Viskosität sind, desto weniger Feuchtmittel wird in die Druckfarbe einemulgiert. Bei den Walzenmaterialien ist hingegen die Oberflächenenergie entscheidend. Je größer sie ist, desto niedriger fällt die Feuchtmittelmenge in der Druckfarbe aus.

Betrachtet man den Dichteabfall mit zunehmender Feuchtung, spielt neben den Druckfarben und den Walzen das Feuchtmittel eine entscheidende Rolle. So fällt die Dichte umso schneller ab, je niedriger die Oberflächenspannung des verwendeten Feuchtmittels ist.

Einen signifikanten Einfluss auf das „Picture Framing“ besitzen die Druckfarben, die Walzenmaterialien, die Druckplatten und die Drucktücher. Es fällt umso geringer aus, je höher der Randwinkel von Wasser auf dem Drucktuch ist, je niedriger die Oberflächenenergie der Walzenmaterialien ist und je höher der Tack oder die Viskosität der Druckfarben sind. Eine geeignete Kenngröße für Druckplatten, die in direktem Zusammenhang mit dem „Picture Framing“ steht, konnte nicht identifiziert werden.

In Bezug auf die einemulgierte Feuchtmittelmenge ist bei den Druckfarben ein anderes Verhalten als bei den Walzensätzen feststellbar. Während Walzen, die viel Feuchtmittel in die Farben einemulgieren können, zu einem vergleichsweise geringen „Picture Framing“ führen, führen Druckfarben, die viel Feuchtmittel aufnehmen können, zu einem vergleichsweise starken „Picture Framing“.

Bei vorgegebenen Druckmaterialien kann das Ausmaß des „Picture Framing“ durch die Prozessparameter an der Druckmaschine beeinflusst werden. So ergibt sich eine deutliche Verringerung des störenden Aufbaus, wenn Vario deaktiviert, die Brückenwalze zwischen Farb- und Feuchtwerk abgestellt oder die Feuchtmittelführung erhöht wird. Letzteres bestärkt die Theorie, dass der Effekt durch eine Art Mikrotonen auf den Druckplatten entsteht.

Kostenloser Download


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